Nach Haverfordwest und St. Davids

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Wenn ich gestern anmerkte, dass der Hauptbahnhof Cardiff kleiner ist als gedacht, so ist er doch nicht minder hübsch.

Komfortabel um 10:04 Uhr fuhr heute Morgen die Regionalbahn pünktlich nach Haverfordwest, eigentlich noch weiter nach Milford Haven, aber ich bin schon vorher ausgestiegen. Der Zug war auch gar nicht voll. Nur ein paar wenige Leute wollten heute nach Westen.

Nicht sehr verwöhnt von der DB war es für mich überraschend, dass es sogar einen Snackservice am Platz gibt. Regelmäßig kommt jemand mit einem Wägelchen (von den einheimischen Kennern „trolley man“ genannt) durch und fragt nach. Der Tee war sogar gar nicht schlecht (Kaffee ist vielerorts bei solchen Gelegenheiten Pulverkaffee von zweifelhafter Qualität).

Auch der Bus dann weiter nach St. Davids (ja, ohne Aprostroph) war ebensfalls nicht sehr voll und pünktlich. Allerdings war das Modell eher für den großstädtischen Linienverkehr geeignet und nicht für die engen und holprigen Landstraßen. Man wird ganz schön geschüttelt und kommt jemand von links hinter einer der vielen Hecken hervor, dann wird die plötzliche Bremsung für die Passagiere ein Abenteuer, das die Einheimischen aber gelassen hinnehmen.

Absolut überraschend und unverständlich ist die Angewohnheit vieler Fahrgäste aller Altersstufen, Geschlechter und Klassen die Füße auf die Polster des Gegenüberliegenden Platzes zu legen und abzustützen. Auch unter einem Schild mit der Aufschrift: „In the interest of hygiene and cleanlines do not put feet on seat cushions.“

 

 

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