„Public transport is so social.“

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„Public Transport is so social“ – Das rief mir einer meiner Gesprächspartner zum Abschied aus dem Bus nach St. Davids zu. So war es auch heute. Der Schienenbus auf der Heart-of-Wales-Route fuhr durch die Berge im Regen. Diese hatten sich hinter die Wolken zurückgezogen und gaben nur hin und wieder einen Blick frei. Sonst gab es nur teils frisch geschorene Schafe, die im Regen froren, zu sehen.

So gab es Zeit zu Gesprächen. Zum Beispiel mit dem Farmer aus den Bergen, der in Cardiff zu Gesprächen mit der Bank und bei Freunden war, wenn ich ihn richtig verstanden habe. Farmer hier, wie Bauern bei uns haben das Klagen früh gelernt. So dass ich heute hörte wie schlecht das Wetter in diesem Jahr sei und wie trocken es im letzten war. So trocken, dass die Lämmer fast im Mutterleib vertrocknet seien (eine gruselige Vorstellung). Auch die Preise und „Europa“ seien an der Farmermisere Schuld, aber dass würden wir ja auch in Germany kennen.

Oder das Paar aus Russland, das hier Ferien machte und dabei schauen wollte, ob man sich hier niederlassen kann. In Deutschland seien ja schon so viele Russen, weil wir ja unsere eigenen hätten, die wir jetzt nach Hause holen. Interessanter Ansatz, so hatte ich das noch nicht gesehen. Man amüsierte sich über die kleinen Züge hier, wusste sich aber zu benehmen: die Schuhe wurden ausgezogen bevor man die Füße auf die Polster legt.

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